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Aktuell

Im Ja­nu­ar 2005 wur­de das In­sti­tut für Soft­ware­sys­te­me in tech­ni­schen An­wen­dun­gen der In­for­ma­tik (FORWISS Pas­sau) an der Uni­ver­si­tät Pas­sau neu er­rich­tet.

FOR­WISS de­fi­niert sich als Schnitt­stel­le von Uni­ver­si­tät und Wirt­schaft. Neue­ste Ent­wi­cklun­gen set­zen wir so­wohl für klei­ne­re und mitt­le­re Un­ter­neh­men als auch für große In­dus­trie­kon­zer­ne, For­schungs­ver­bün­de und staat­li­che Pro­jek­te um.

Historie

Von Ok­to­ber 1988 bis En­de 2001 wur­de FOR­WISS (Baye­ri­sches For­schungs­zen­trum für wis­sens­ba­sier­te Sys­te­me) als Ins­ti­tut der drei Uni­ver­si­tä­ten TU Mün­ch­en, FAU Er­la­ng­en und UP Pas­sau von der Bayeri­schen Staats­re­gie­rung mit ei­ner deg­res­si­ven An­schub­fi­nan­zie­rung un­ter­stützt. Sechs For­schungs­grup­pen mit un­ter­schied­li­chen Schwer­punk­ten wur­den an den drei Stand­or­ten auf­ge­baut.

Von An­fang 2002 bis En­de 2004 hat die Pas­sau­er For­schungs­grup­pe an der Uni­ver­si­tät Pas­sau ih­re For­schungs­pro­jek­te und In­dus­trie­koo­pe­ra­tio­nen ohne staat­li­che Zu­satz­fi­nan­zie­rung fort­ge­setzt.

Schwer­punkt Di­gi­ta­le Bild- und Sig­nal­ver­ar­bei­tung

Qua­li­täts­si­che­rung in der in­dus­tri­el­len Fer­ti­gung, Bild­aus­wer­tung in der Me­di­zin oder auto­ma­ti­sier­te Über­wa­chung – di­gi­ta­le Bild­ver­ar­bei­tung setzt sich in im­mer mehr Be­rei­chen durch.

Mit op­ti­scher Mess­tech­nik kön­nen vie­le Auf­ga­ben gün­sti­ger und in der Hand­ha­bung leich­ter ge­löst wer­den als durch bis­her ein­ge­setz­te Ver­fah­ren. Bei der Im­ple­men­tie­rung der Al­go­rith­men be­zie­hen wir die geo­me­tri­schen, phy­si­ka­li­schen und tech­ni­schen Mo­del­le der spe­ziel­len An­wen­der­si­tua­tion in die Bild­in­ter­pre­ta­tion mit ein und kön­nen da­durch die ge­stell­te Auf­ga­be op­ti­mal lö­sen. Wich­ti­ge As­pek­te dabei sind die mo­du­la­re Pro­gram­mie­rung, die es er­mög­licht, schnell auf neue Ge­ge­ben­hei­ten zu rea­gie­ren, und die Echt­zeit­fä­hig­keit uns­er­er Soft­ware für den prak­ti­schen Ein­satz im lau­fen­den Be­trieb.

Un­ser Wis­sens­schwer­punkt liegt in den Be­rei­chen

  • Ka­me­ra­ka­li­brie­rung,
  • Ste­reo­ver­mes­sung,
  • Mus­ter­er­ken­nung,
  • Pro­to­typ­match­ing,
  • Seg­men­tie­rung.

Zu­sätz­lich ar­bei­ten wir auch mit Da­ten, die mit nicht-kon­ven­tio­nel­len Bild­ge­win­nungs­sys­te­men er­zeugt wur­den, wie

  • Com­pu­ter- und Mag­net-Re­so­nanz-To­mo­gra­phen,
  • Rönt­gen-Sen­so­rik,
  • Shack-Hart­mann-Sen­so­rik,
  • Strei­fen­pro­jek­tions­sys­te­men,
  • Speckle-In­ter­fe­ro­me­tern,
  • Ul­tra­schall-Sen­so­rik

und wer­ten sie komb­in­iert aus. Wir ent­wi­ckeln in­di­vi­du­el­le Sys­te­me ein­schließ­lich der not­wen­di­gen Pe­ri­phe­rie­lö­sun­gen (Ka­me­ras, Be­leuch­tung usw.) oder int­eg­rie­ren un­se­re Lö­sung in ei­ne be­ste­hen­de Sys­tem­um­ge­bung.

Schwer­punkt Soft­ware für Ra­pid Pro­to­typ­ing

Durch die ste­ti­ge Ver­schär­fung des in­ter­na­tio­na­len Wett­be­werbs mit im­mer kür­ze­ren Pro­dukt­zyk­len müs­sen auch die Ent­wi­cklungs­zei­ten re­du­ziert wer­den. Ge­ra­de in die­sem Be­reich er­mög­licht die com­pu­ter­ge­stütz­te Kon­struk­tion von Pro­to­ty­pen und de­ren Her­stel­lung mit Ra­pid-Pro­to­typ­ing-Ver­fah­ren ei­ne Kos­ten­sen­kung in al­len Ent­wi­cklungs- und De­sign­pha­sen. Un­ser Entwi­cklungs­spek­trum um­fasst den ge­sam­ten CAD-An­wen­dungs­be­reich. Hier bie­ten wir al­les von der ein­fa­chen in­di­vi­du­el­len Ap­pli­ka­tions­er­wei­te­rung bis hin zu kom­ple­xen Ge­samt­sys­te­men mit ei­ge­nen er­go­no­mi­schen Be­nut­zer­o­ber­flä­chen, wie zum Bei­spiel Steuer­ungs­soft­ware für CNC- oder RP-Ma­schi­nen. Zu­sätz­lich kön­nen wir Fer­ti­gungs­pro­zes­se durch eine auto­ma­ti­sier­te Maß­ge­nau­ig­keits­kon­trol­le des pro­du­zier­ten Werk­stücks ver­bes­sern. Dies er­rei­chen wir durch den ge­ziel­ten Ein­satz von zwei­di­men­sio­na­ler Pro­to­typ­pas­sung bzw. drei­di­men­sio­na­ler Flä­chen­rück­füh­rung.

Schwer­punkt In­for­ma­tions­sys­te­me

In der heu­ti­gen Zeit fal­len im­mer mehr Da­ten an. Des­halb wird es um­so wich­ti­ger die­se In­for­ma­tio­nen zu ord­nen und sach­ge­mäß zu ver­wal­ten. Sei es im Be­reich von La­ger­ver­wal­tungs- und An­ge­bots­sys­te­men oder stan­dar­di­sier­ter elek­tro­ni­scher Be­fund­er­stel­lung in der Me­di­zin – mit Hil­fe von Da­ten­bank­an­wen­dun­gen kön­nen wir die­se Da­ten­flu­ten be­wäl­ti­gen.

Un­se­re Sys­te­me ent­ste­hen in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit un­se­ren Part­nern und be­wäh­ren sich im täg­li­chen prak­ti­schen Ein­satz. Eine in­tel­li­gen­te Ein­ga­be­un­ter­stüt­zung för­dert das schnel­le Er­fas­sen von In­for­ma­tio­nen, zum Bei­spiel in ei­ner Ge­nea­lo­gi­schen Da­ten­bank mit meh­re­ren Mil­lio­nen Ein­trä­gen.

Durch Me­tho­den der op­ti­schen Mess­tech­nik und di­gi­ta­len Bild­ver­ar­bei­tung ge­win­nen wir Pa­ra­me­ter­sät­ze, die das Ver­ar­bei­ten un­kon­ven­tio­nel­ler Ob­je­kte in ei­ner Da­ten­bank über­haupt erst mög­lich ma­chen. Mit ei­ner auf die An­for­de­run­gen an­ge­pass­ten Be­dien­ober­flä­che kön­nen die für den An­wen­der wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen über­sicht­lich dar­ge­stellt wer­den. Falls er­for­der­lich, kop­peln wir un­se­re An­wen­dung auch an ein be­ste­hen­des Da­ten­bank­sys­tem, so dass die be­reits vor­han­de­nen Da­ten in­te­griert wer­den kön­nen. Wir ent­wi­ckeln maß­ge­schnei­der­te Da­ten­bank­an­wen­dun­gen, die Stan­dard­pro­duk­ten über­le­gen sind und die in­di­vi­du­el­len Wün­sche ver­wirk­li­chen.



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